Aus einer gemeinsamen Werkstatt in Kreuzberg entstand irgendwann ein ziemlich hartnäckiger Wunsch: mehr Sichtbarkeit, mehr Laufkundschaft und ein Ort, an dem Handwerk nicht nur passiert, sondern auch erlebt werden kann. Die Idee eines eigenen Goldschmiede-Ateliers als Ladenlokal war geboren. Nach langer Suche wurde das perfekte Zuhause 1995 in der Westfälische Straße gefunden. Bis heute ist dieser Schritt die Grundlage für das, was Kundinnen und Kunden hier erwarten dürfen: Schmuck, der nicht von der Stange kommt, sondern eine Geschichte trägt.
Das Herzstück der Goldschmiede ist die individuelle Beratung. Hier wird nicht einfach ein Ring aus dem Schaufenster genommen und angepasst. Stattdessen wird gemeinsam eine Formsprache entwickelt, die zur Trägerin oder zum Träger passt und den persönlichen Charakter unterstreicht. Genau dieses gemeinsame Suchen, Skizzieren, Ausprobieren und Verfeinern macht am Ende den Unterschied. So entsteht ein unverwechselbares Schmuckstück, das sich nicht an Trends klammert, sondern an Persönlichkeit.
Der Name des Ateliers ist dabei ganz unkompliziert und ehrlich. Er steht für die Menschen hinter der Arbeit: Claudia Rehle-Zugck und Hermann Josef Oechtering. Und auch der Standort passt zum Selbstverständnis. Die Westfälische Straße ist im oberen Bereich eine sympathische, kleine Einkaufsstraße, in der man erstaunlich hochwertige Produkte entdecken und kaufen kann. Genau das schätzen die beiden am Kiez besonders.
Im Sortiment finden sich neben individuellen Anfertigungen auch Kleinserien, die immer wieder gefragt sind. Vor allem Ringe und Ohrringe gehören zu den Stücken, die viele Kundinnen und Kunden gerne mitnehmen, weil sie alltagstauglich sind und trotzdem etwas Besonderes haben. Und natürlich gibt es im Ladenalltag viele persönliche, lustige oder auch berührende Momente. Über die wird aus Diskretion nicht gesprochen. Aber man merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Schmuck, sondern um Menschen.